Das "Vierte Stuttgarter Saxophonfestival" steht ganz im Zeichen der
Begegnung des Saxophons mit Percussionsinstrumenten aller Art. Die möglichen Klangwelten
werden in improvisierter und komponierter Musik beleuchtet.
Der 26.9. ist mit den Ensembles "Hörlabor" (Nikola Lutz und Armin Sommer) und "nasq"
(Klaus Pfister, René Straub, Daniel Chmelik, Erich Strehler) verschiedenen Aspekten der Neuen Musik
gewidmet. Mit Uraufführungen von Eric Schwartz und Markku Nikula sowie Werken von Robin Hoffmann
und Gerhard Stäbler lotet "Hörlabor" über das Instrument hinausreichende Gestaltungsmöglichkeiten
aus. Das 1991 gegründete "nasq" verleiht dem Medium Saxophonquartett ein völlig neues Spektrum.
Die vier Musiker erhielten zahlreiche Auszeichnungen in internationalen Wettbewerben und stellten
in Konzertreisen bis nach Südkorea, Russland und der Mongolei weltweit ihr Können unter Beweis.
Am 27.9. werden drei Positionierungen von Improvisationskunst zwischen Jazz und Neuer Musik zu
hören sein. Andreas Krennerich und Gerd Vierkötter verfolgen ein fragmentarisches und eher
minimalistisches Konzept und lassen sich gerne durch interdisziplinäre Bezüge inspirieren.
Demgegenüber wagt das fulminante Duo Lehmann / Ditzner eine ganz neue Interpretation des Genres
"free jazz". Keineswegs formloses Aneinander-Vorbei-Spielen sondern Musik, die sich alle nötige
Freiheit nimmt und in ihren besten Momenten eine magische Intimität vermittelt, präsentieren sie
uns in traumwandlerischen Improvisationen. Besonders freuen wir uns dass es dem Saxophonfestival
mit der Weltpremiere des experimentellen Duos Kittel / Gauguet seinem Konzept gemäß wieder einmal
gelungen ist, ein Raum für neue Entwicklungen zu sein.
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